Design
Bei unserem endgültigen Entwurf blieb die Metapher nach wie vor Karten auf einem Experimentiertisch.
Wir haben das Menü unaufdringlicher gestaltet, indem wir es nur noch aus dunkelgrauer Typografie erstellten. Außerdem fügten wir noch Balken hinzu, um den Eindruck eines Blocks zu erzeugen und damit die Unruhe aus dem Schriftbild zu nehmen. Gleichzeitg wurden alle Schriftgrößen auf 14 Punkt festgelegt und Hervorhebungen durch Fetten erreicht. Das Menü liegt auf der untersten Ebene, kann also von den Karten verdeckt werden.
Auch die Karten wurden noch einmal umgestaltet. Der Balken blieb an der oberen Kante, jedoch entfernten wir den Verlauf. Da eine Miniaturdarstellung der Versuchsmodelle relativ eintönig aussah, ersetzten wir diese durch bunte Fotoausschnitte, die die im Versuch erklärten Effekte illustrierten und als Blickfang dienten. Auch die Schriftgröße auf den kleinen Karten wurde auf 14 Punkt festgelegt.
Bei der vergrößerten Karte mit dem Versuchsmodell wurde die Schriftgröße der Überschrift auch 30 Punkt festgelegt, alle anderen Texte wurden weiterhin in 14 Punkt gesetzt. Auch hier haben wir den Verlauf aus dem Balken entfernt. Dafür wurden die Navigationselemente um die Versuchsbeschreibung zu erreichen und den Versuch den eigenen Favoriten hinzuzufügen als Text im Balken platziert.
Die Versuche selbst wurden grundlegend ummodelliert. Bei den beiden optischen Versuchen wurde ein kartenfüllender dunkelgrauer Hintergrund eingefügt und auch die anderen Elemente wurden in Grautönen gestaltet. Auch die in diesen Versuchen sichtbaren Lichtkegel wurden bis an den Kartenrand erweitert. Dadurch entsteht eher der Eindruck als würde sich der Versuch direkt auf der Karte befinden und nicht in einem zusätzlichem Fenster. Interaktive Objekte erhielten einen grünen Rahmen der bei einem Mouseover sichtbar wurde.
Die Versuchsbeschreibung und andere textbasierte Seiten wurden auch auf den vergrößerten Karten angeordnet, allerdings nicht flächendeckend, sondern mit einem großzügigem Rand. Ist der Text umfangreicher, als auf einer Karte dargestellt werden kann, erscheint ein Scrollbalken. Versuchsbeschreibungen enthalten zusätzlich erläuternde Bilder im linken Drittel des Textfeldes und können als PDF gespeichert werden.
Das Archiv und die Suche wurden so umgestaltet, dass sie sich näher an der Experimentiertisch-Metapher befinden. Die Suchergebnisse sind weiterhin Karten auf dem Tisch, die, leicht verkleinert und nach den gewählten Kriterien sortiert, auf dem Tisch angeordnet werden. Das Suchfeld und die Sortierungskriterien befinden sich als Typografie direkt auf der Hintergrundfläche.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass wir mit unserem Projekt recht zufrieden sind. Wir konnten zwar viele Dinge nicht umsetzen, etwa Community-Funktionen oder Videoverbindungen zum Museum vor Ort, dafür haben wir sehr viel Erfahrung im Entwurfs- und Designprozess sammeln können. Auch haben uns die Dozenten bei all unseren Designrichtungen unterstützt und erst, wenn wir nicht mehr weiter wussten in eine andere Richtung gelenkt. An der doch recht wilden Entwicklung unserer Designs kann man diesen Prozess sehr gut nachvollziehen. Obwohl wir den größten Teil der Zeit in den Designprozess gesteckt haben, hatten wir am Ende noch die Möglichkeit einen teilweise funktionsfähigen Prototypen in Flash zu erstellen.
Abschlusspräsentation
Bei der Präsentation zeigte sich, dass unser Design inzwischen wirklich recht ansprechend war und auch die Bedienung war verständlich. Das Feedback der Gruppe war generell positiv. Von den Dozenten wurden wir noch einmal auf die Schwächen im Design aufmerksam gemacht, grundsätzlich haben wir aber im Vergleich zum Semesterbeginn einige Fortschritte gemacht, die wir weiter verfolgen wollen.
Für eine komplette Umsetzung des Projekts naturwissenschaftliches Online-Museum wären noch eine weitere Ausarbeitung der Versuche in Flash nötig, eventuell eine realistische Berechnung der physikalischen Effekte und zusätzliche Werkzeuge um Informationen zu sammeln, etwa die Wellenlänge des Lichts. Außerdem müsste die in Flash aufgebaute Website mit einer Datenbank kombiniert werden, um Login-Daten und persönliche Einstellungen, wie die Favoriten, zu verwalten.