Das endgültige Design der Universe-Applikation zeichnet sich aus durch einfache, klare Strukturen und verleiht dem Anwender dadurch einen guten Überblick. Formen wie die Navigationsleisten finden sich konsequent wieder. Die Icons sind zurückhaltend aber dennoch aktiv gestaltet. Insgesamt ist das allgemeine Design jedoch so zurückhaltend, dass die Protagonisten des Programms, die Planeten, im Vordergrund stehen. Im Vergleich zu vorigen Ansätzen ist das Design schlanker und auf das Wesentliche konzentriert.
Das Interaktionsdesign sieht vor, dass der Anwender die Planeten und Tools tatsächlich als angreifbar erlebt. Dazu können nicht nur die Planeten angefasst, gedreht und gewendet werden. Auch die Tools arbeiten interaktiv und direkt. So entsteht ein “look and feel”, der dem User Spaß macht und in die Vorgänge mit einbindet.
Für die prototypische Umsetzung legten wir uns auf einen klaren Ablauf fest, der reduziert wurde auf ein paar Punkte, welche die Vorteile und Funktionsweise des Programms gut transportieren. Dazu gehört die Möglichkeit, Planeten dreidimensional zu drehen und zu betrachten. Außerdem wurden drei Tools gestalterisch umgesetzt und zwei Tools programmiert. Als kleines Addon gibt es ein Planeten-Widget, welches auch außerhalb des Programms verwendet werden kann und einen Planeten nach Wahl auf den Bildschirm projiziert. Zudem werden hier Informationen zu neuen Planeten und der gleichen angezeigt.
Der Prototyp besteht aus einer auf Flash basierenden AIR-Application. Das Programm wird später dem Museumsbesucher auf einem Flash-Stick übergeben. Zusätzlich kann es auf der Homepage des Museums heruntergeladen werden. Zu Anfang befinden sich einige wenige Planeten im Programm, welche regelmäßig erweitert werden, um das Interesse der Anwender zu halten. Außerdem können diese sich im Museum selbst immer wieder “Premium”-Inhalte besorgen, indem sie neue Ausstellungen besuchen.
