Grundsätzlich bewegten wir uns nach wie vor innerhalb der Experimentiertischmetapher. Unser Tisch war inzwischen nur eine unbegrenzte weiße Fläche und die Karten waren weiße Visitenkarten mit einem grauen Rahmen, leichtem Schlagschatten und einem transparentem Verlauf der als Glanzeffekt diente. Die verschiedenen Versuchsarten, also optische und akustische, kodierten wir mit einem blauen beziehungsweise grünen Farbstreifen auf der Karte. Die Versuche selbst waren als Miniaturansicht auf den Karten sichtbar. Das Menü lag im Hintergrund auf dem „Tisch“ und diente als Home-Link und enthielt die Menüeinträge Kontakt, Suche und Login. Das Farbschema beschränkte sich auf helle Grautöne und nur bei der Farbkodierung und den Versuchen wurden helle Pastellfarben verwendet. Die aktuellsten Versuche sollten beim Aufrufen der Website als Karten auf dem Tisch verteilt sein. Außerdem gab es einen Kartenstapel geben, der das Archiv repräsentierte und die Möglichkeit bot, neue Versuche auf den Tisch zu „werfen“ oder das Archiv zu durchsuchen. Nach dem Login sollte außerdem noch ein weiterer Kartenstapel mit den persönlichen Favoriten verfügbar sein. Per Drag&Drop sollten die Karten auf dem Tisch bewegbar und zu den beiden Stapeln hinzufügbar sein.
Bei Klick auf einen Versuch wurde die entsprechende Karte vergrößert und damit verdeckte sie großteils den Hintergrund beziehungsweise den Tisch. Dann wurden die Elemente des Versuchs benutzbar und einige weitere Navigationsbuttons sichtbar. Es gab die Möglichkeit die Karte wieder zu schließen, sie umzudrehen, was bei Versuchen eine Versuchsbeschreibung und zusätzliche Informationen aufrief und bei größeren Inhalten zu scrollen. Auch alle anderen Unterseiten, wie Suche oder Registrierung sollten auf Karten dargestellt werden, allerdings hatten diese keine Rückseite.
Bei unserem nächsten Designansatz verabschiedeten wir uns von der, recht willkürlichen, Farbkodierung und benutzen für alle Elemente ein dunkles Grau, bei den Hintergrundbalken mit einem Farbverlauf. Das Menü wurde an die obere Bildschirmseite verlagert und um einige Punkte erweitert. Zum Beispiel wurden die beiden Kartenstapel für das Archiv beziehungsweise die Favoriten in das Menü integriert, außerdem wurden die Kontaktdaten auf eine zusätzliche Seite unter dem Link Das Museum verschoben. Das Logo wurde auf einen einfachen Schriftzug in Arial reduziert und zusammen mit dem Login über das Menü gesetzt. Auf den Karten wurde der Balken auch nach oben verlegt und als Hinterlegung für die Überschrift genutzt. Außerdem fügten wir an den Seitenrändern des Bildschirms Pfeile ein, mit denen man den Tisch verschieben und damit mehr Versuche aufrufen kann. Das Hinzufügen von Versuchen zu den persönlichen Favoriten war jetzt nur noch innerhalb des Versuches selbst per Knopfdruck möglich. Sämtliche Buttons und Schriftzüge wurden in grau beziehungsweise weiß ohne jegliche Effekte eingefärbt. Die Funktionen an sich wurden großteils so belassen, wie sie waren. Nur die Drag&Drop-Möglichkeit wurde auf das neue Anordnen der Karten auf dem Tisch beschränkt.
Kritikpunkte an diesem Design waren der auffällige Verlauf, das in Konkurrenz mit den Versuchskarten dominante Menü, die vielen Schriftgrößen und das uneinheitliche Design der Versuche, sowie dass die Versuche auf der Karte auf einen kleinen Bereich beschränkt waren und somit den Eindruck eines Fensters im Fenster erweckten.